Bistros in Paris wollen Unesco-Kulturerbe werden

Jeder denkt bei Paris an Louvre und Eifelturm und Notre Dame. Doch auch bezüglich der Gastronomie gibt es während einer Klassenfahrt in Paris eine Besonderheit zu entdecken. Die Bistros sind für die SchülerInnen vielleicht nicht unbedingt erschwinglich. Sie sind aber fast überall zu entdecken. Diese kleinen Gastronomiebetriebe stehen für ein Stück Geschichte. Um die kleinen Lokale in Paris zu schützen, sollen diese zum immateriellen Unesco-Kulturerbe werden.

Bei Spielgel Online ist am 11.06.2018 zu lesen, was die  Bistros ausmacht und warum diese in Gefahr sind.

Während die Schüler*innen sich am Morgen im Hotel noch über das übersichtliche französische Frühstück wundern

trinken die Paris im Bistro ihren Kaffee. Am Abend ist das der Ort, wo der Wein getrunken wird. Hier trifft man sich, spricht über das, was der Tag bringen wird und wie er gewesen ist.

Warum sagt der Sprecher der Interessenvertretung, daß die Bistros geschützt werden müssen?

Seit dem Jahr  2000 ist die Anzahl der Bistros in Paris deutlich zurück gegangen. Wie kann das passieren, fragt sich der Schüler und seine Lehrerin wundert sich.

Große Gastronomieketten kauften die Geschäfte auf oder die Betreiber wechselten das Konzept. Und schon sehen die SchülerInnen auf Klassenfahrt in Paris die Logos an den Häuserfronten, die sich auch in jeder anderen europäischen Großstadt finden. Wie langweilig!! Das ist nur ein Grund. Aber wahrscheinlich der Ausschlaggebende.

Auch in der lokalen Politik ist das Thema angekommen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne HIDAlGO schreibt in einem Tweet bei Twitter, dass diese Lokale „ein wesentlicher Bestandteil des Charmes und der Identität von Paris“ sind. Auch die verantwortliche für Handel und Selbständige, die Dame Olivia POLSKI, bestätigt, dass die erste Dame Paris hinter dem Projekt steht.

Den Franzosen ist Essen und Trinken sehr wichtig. Erst zu Beginn des Jahres 2018 hat sich der Staatspräsident MACRON persönlich für den Schutz des Baguettes eingesetzt. Für ihn ist das auch in immatrielles Kulturgut.

Paris verbannt Diesel- und Benzinautos aus der Stadt – ab 2030

Spiegel-Online schreibt heute, daß die französische Hauptstadt in 13 Jahren keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sehen will. Das betrifft natürlich die Benzin- und Dieselmotoren. Vielleicht trifft es die Dieselmotoren dann auch schon eher. Was dann mit den Reisebussen passieren wird, ist mir noch ein Rätstel. Vielleicht gibt es dann elektrische Busse, die Schulklassen anmieten müssen. Wir werden sehen.

Der stellvertretende Bürgermeister Christophe Najdovski ist der Meinung, daß der Transportverkehr der Hauptversursacher von Treibhausgase ist. Das wurde am Donnerstag, 12.10.2017 im Radiosender „France Info“ veröffentlicht.

Frankreichs Hauptstadt hat wohl schon Pläne in der Schublade, nach den Olympischen Spielen im Jahr 2024, alle Dieselfahrzeuge aus der europäischen Metropole zu verbannen.

Die französische Regierung denkt auch darüber nach, ab dem Jahr 2040 überhaupt keine Autos mit Diesel- oder Benzinmotor zuzulassen. Ob das auch für Hybridfahrzeuge gilt?

Andere europäischen Länder wie Großbritannien und die Niederlanden haben ähnliche Ziele. Norwegen hat sogar das Ziel, daß ab 2025 alle Neuwagen emessionsfrei sein sollen.

Der oben genannten Bürgermeister ist für Transport und Verkehr zuständig. Laut seiner Aussage besitzen ca. 60% alle Pariser Bürger überhaupt kein Auto. Wenn das Fahrverbot kommt, sind Elektroautos natürlich von dem Fahrverbot ausgenommen. Dann haben hoffentlich alle Reisebusse auch schon einen Elektromotor oder erhalten eine Sondergenehmigung.